Kategorie: Ratgeber

  • Smart Home im Neubau: Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Planung?

    Smart Home im Neubau: Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Planung?

    Viele Bauherren beschäftigen sich erst mit dem Smart Home, wenn die Elektroinstallation schon geplant ist. Dann bleiben nur Kompromisse. Der beste Zeitpunkt liegt früher.

    Der ideale Zeitpunkt: wenn die Grundrisse stehen

    Sobald die Grundrisse feststehen, kann das Smart Home mitgeplant werden – also bevor der Elektriker seine Pläne erstellt. So passen Leitungen, Dosen und Verteiler von Anfang an.

    Was jetzt entschieden werden sollte

    • Wo werden Präsenzmelder und Taster gebraucht?
    • Welche Beschattung kommt an welche Fenster?
    • Wie wird geheizt – und soll jeder Raum einzeln geregelt werden?
    • Sind PV-Anlage, Wallbox oder Speicher geplant oder später denkbar?
    • Wo sitzt der Verteiler, und wie viel Platz braucht er?

    Leerrohre und Reserven einplanen

    Auch wenn nicht alles sofort umgesetzt wird: Leerrohre und Reserven im Verteiler kosten im Rohbau wenig – später sind sie teuer oder gar nicht mehr möglich.

    So läuft die Zusammenarbeit

    Ich plane das Smart Home gemeinsam mit Ihnen, stimme mich mit Elektriker und Architekt ab und liefere einen vorkonfektionierten Verteiler. Die Programmierung folgt zur Inbetriebnahme.

    Ihr Ansprechpartner in OWL

    Sie bauen gerade oder planen einen Neubau? Ich bin Loxone Silver Partner aus Bad Salzuflen und plane, liefere und programmiere Smart-Home-Lösungen in Ostwestfalen-Lippe. Schreiben Sie mir oder rufen Sie an: 0176 70443922.

  • Dynamischer Stromtarif erklärt: Für wen lohnt er sich?

    Dynamischer Stromtarif erklärt: Für wen lohnt er sich?

    Strom ist nicht zu jeder Stunde gleich teuer. Mit einem dynamischen Tarif zahlen Sie den Preis, der sich an der Strombörse bildet – und können günstige Stunden gezielt nutzen.

    So funktioniert ein dynamischer Tarif

    Der Arbeitspreis ändert sich mehrmals täglich und orientiert sich am Großhandelspreis. Scheint viel Sonne oder weht viel Wind, ist Strom oft günstig; abends zu Spitzenzeiten meist teurer. Seit 2025 müssen laut Bundesnetzagentur alle Stromlieferanten einen dynamischen Tarif anbieten.

    Voraussetzung: intelligentes Messsystem

    Für einen dynamischen Tarif brauchen Sie ein intelligentes Messsystem (Smart Meter). Nur so kann Ihr Verbrauch zeitgenau abgerechnet werden.

    Für wen er sich lohnt

    • Haushalte mit E-Auto, das flexibel laden kann
    • Häuser mit Wärmepumpe und Pufferspeicher
    • Besitzer eines Batteriespeichers
    • Alle, deren großer Verbrauch zeitlich verschiebbar ist

    Wer wenig verbraucht oder abends nicht flexibel ist, spart dagegen kaum – und trägt das Risiko teurer Spitzenstunden.

    Das Energiemanagement übernimmt die Arbeit

    Niemand möchte ständig Strompreise prüfen. Ein Energiemanagement mit Loxone plant Wallbox, Wärmepumpe und Speicher automatisch in die günstigsten Stunden – und nutzt vorrangig Ihren eigenen Solarstrom.

    Mehr dazu: Energiemanagement mit PV-Überschuss und Wallbox.

    Ihr Ansprechpartner in OWL

    Sie überlegen, auf einen dynamischen Tarif umzusteigen? Ich bin Loxone Silver Partner aus Bad Salzuflen und plane, liefere und programmiere Smart-Home-Lösungen in Ostwestfalen-Lippe. Schreiben Sie mir oder rufen Sie an: 0176 70443922.

  • Was kostet ein Loxone Smart Home? Die wichtigsten Kostenfaktoren

    Was kostet ein Loxone Smart Home? Die wichtigsten Kostenfaktoren

    „Was kostet das?“ ist meist die erste Frage – und die ehrlichste Antwort lautet: Es kommt darauf an, was Ihr Haus können soll. Diese Faktoren bestimmen den Preis.

    1. Der Funktionsumfang

    Ein System nur für Licht und Beschattung kostet deutlich weniger als eines, das zusätzlich Heizung, Lüftung, Energiemanagement, Alarm und Zutritt steuert. Der Vorteil von Loxone: Alles läuft in einem System, und Sie können klein anfangen und später erweitern.

    2. Neubau, Sanierung oder Nachrüstung

    Im Neubau lässt sich die Verkabelung von Anfang an einplanen – das ist meist am wirtschaftlichsten. Im Bestand kommen Funkkomponenten zum Einsatz, die ohne neue Leitungen auskommen, dafür aber pro Stück etwas teurer sind.

    3. Anzahl der Räume und Komponenten

    • Wie viele Lichtkreise, Rollläden und Heizkreise sollen gesteuert werden?
    • Wo sollen Präsenzmelder, Taster oder Displays sitzen?
    • Werden Wallbox, PV-Anlage, Wärmepumpe oder Audio eingebunden?

    4. Planung und Programmierung

    Hardware ist nur ein Teil. Eine saubere Planung und eine durchdachte Programmierung entscheiden darüber, ob das System im Alltag wirklich Freude macht. Diesen Anteil sollten Sie nicht kleinrechnen.

    5. Elektroinstallation

    Die Installation übernimmt Ihr Elektriker. Ein vorkonfektionierter Verteilerschrank spart dabei Zeit auf der Baustelle.

    Tipp: Budget nach Prioritäten planen

    Legen Sie fest, was Ihnen am wichtigsten ist – etwa Energie sparen, Komfort oder Sicherheit. Darauf aufbauend erstelle ich ein Konzept, das zu Ihrem Budget passt und später erweitert werden kann.

    Ihr Ansprechpartner in OWL

    Sie möchten wissen, was Ihr Smart Home kosten würde? Ich bin Loxone Silver Partner aus Bad Salzuflen und plane, liefere und programmiere Smart-Home-Lösungen in Ostwestfalen-Lippe. Schreiben Sie mir oder rufen Sie an: 0176 70443922.

  • Sommerlicher Hitzeschutz: Automatische Beschattung, die mitdenkt

    Sommerlicher Hitzeschutz: Automatische Beschattung, die mitdenkt

    Heiße Sommer werden häufiger. Der wirksamste Hitzeschutz ist, die Sonne gar nicht erst ins Haus zu lassen – und zwar bevor es warm wird, nicht erst, wenn Sie es merken.

    Beschattung nach Sonnenstand

    Das System kennt Ausrichtung und Sonnenstand und fährt Raffstores oder Rollläden nur an den Fassaden herunter, auf die gerade die Sonne scheint. Lamellen werden so nachgeführt, dass Tageslicht bleibt, die Hitze aber draußen.

    Clever kombiniert

    • Bei Abwesenheit wird stärker beschattet
    • Nachts wird gelüftet und geöffnet, tagsüber geschlossen
    • Bei Wind fahren Außenjalousien automatisch hoch
    • Im Winter wird die Sonne gezielt zum Heizen genutzt

    Auch im Gewerbe

    In Büros und Praxen sorgt automatische Beschattung für angenehme Arbeitsplätze und spart Kühlenergie – ohne dass jemand daran denken muss.

    Ihr Ansprechpartner in OWL

    Sie möchten Ihr Haus oder Büro im Sommer kühler halten? Ich bin Loxone Silver Partner aus Bad Salzuflen und plane, liefere und programmiere Smart-Home-Lösungen in Ostwestfalen-Lippe. Schreiben Sie mir oder rufen Sie an: 0176 70443922.

  • Wärmepumpe intelligent steuern: mit PV-Strom und günstigen Tarifen

    Wärmepumpe intelligent steuern: mit PV-Strom und günstigen Tarifen

    Eine Wärmepumpe ist effizient – aber wann sie läuft, entscheidet über die Stromkosten. Mit einem Smart Home nutzt sie bevorzugt Solarstrom oder günstige Stunden und heizt jeden Raum nur so viel wie nötig.

    PV-Überschuss in Wärme speichern

    Scheint die Sonne, kann die Wärmepumpe den Puffer- oder Warmwasserspeicher vorheizen. Das Haus selbst dient ebenfalls als Speicher: Ein, zwei Grad mehr am Nachmittag sparen Strom am Abend. Viele Wärmepumpen bieten dafür eine SG-Ready- oder digitale Schnittstelle.

    Dynamische Stromtarife nutzen

    Mit einem dynamischen Tarif ändert sich der Strompreis stündlich. Das Energiemanagement plant die Laufzeiten der Wärmepumpe in die günstigsten Stunden – zusammen mit Wallbox und Speicher.

    Einzelraumregelung statt Pauschaltemperatur

    Jeder Raum bekommt seine eigene Wunschtemperatur und Zeitprogramme. Fensterkontakte stoppen das Heizen beim Lüften, Präsenz und Abwesenheit werden berücksichtigt. Im Sommer hilft die automatische Beschattung, das Haus kühl zu halten.

    Steuerbar nach § 14a EnWG

    Neue Wärmepumpen ab 4,2 kW gelten als steuerbare Verbrauchseinrichtung. Ein Energiemanagement sorgt dafür, dass eine Drosselung durch den Netzbetreiber möglichst wenig auffällt.

    Mehr dazu auf meiner Seite Energiemanagement.

    Ihr Ansprechpartner in OWL

    Sie haben eine Wärmepumpe oder planen eine? Ich bin Loxone Silver Partner aus Bad Salzuflen und plane, liefere und programmiere Smart-Home-Lösungen in Ostwestfalen-Lippe. Schreiben Sie mir oder rufen Sie an: 0176 70443922.

  • Smart Home nachrüsten: Was im Bestand möglich ist

    Smart Home nachrüsten: Was im Bestand möglich ist

    Smart Home ist nicht nur etwas für den Neubau. Auch in bestehenden Häusern lässt sich viel nachrüsten – oft ohne Wände aufzustemmen.

    Funk dort, wo kein Kabel liegt

    Mit Loxone Air gibt es Funkkomponenten wie Taster, Sensoren, Stellantriebe und Aktoren. Sie werden dort eingesetzt, wo keine neue Leitung verlegt werden soll – und arbeiten im selben System wie kabelgebundene Komponenten.

    Kabel, wo es sinnvoll ist

    Bei einer Sanierung lohnt es sich, im Verteiler und bei neuen Leitungen auf ein kabelgebundenes System zu setzen. Die Mischung aus Kabel und Funk ist oft der wirtschaftlichste Weg.

    Typische Nachrüst-Projekte

    • Einzelraumregelung für die Heizung
    • Beschattung und Licht automatisieren
    • Energiemanagement mit PV, Speicher und Wallbox
    • Alarmanlage und Zutritt
    • Türsprechanlage mit App

    Schritt für Schritt erweitern

    Sie müssen nicht alles auf einmal machen. Wir starten mit dem, was Ihnen am wichtigsten ist, und erweitern später – ohne neue Insellösungen.

    Ihr Ansprechpartner in OWL

    Sie möchten Ihr bestehendes Haus smarter machen? Ich bin Loxone Silver Partner aus Bad Salzuflen und plane, liefere und programmiere Smart-Home-Lösungen in Ostwestfalen-Lippe. Schreiben Sie mir oder rufen Sie an: 0176 70443922.

  • Förderung für Smart Home und Energiemanagement: Was ist möglich?

    Förderung für Smart Home und Energiemanagement: Was ist möglich?

    Viele denken bei Förderung an Dämmung oder Wärmepumpe. Weniger bekannt: Auch die Digitalisierung eines Gebäudes kann gefördert werden – wenn sie der Energieeffizienz dient. Ein Überblick, worauf es ankommt.

    Was gefördert werden kann

    Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) – Einzelmaßnahmen umfasst unter „Anlagentechnik“ auch Maßnahmen zur Digitalisierung. Im Wohngebäude („Efficiency Smart Home“) zählen dazu laut KfW-Infoblatt unter anderem:

    • Mess-, Steuer- und Regeltechnik für Heizung, Beleuchtung und Lüftung
    • Energiemanagementsysteme inklusive Softwarelizenzen
    • Intelligente Thermostate, Sensoren und Bedienoberflächen
    • Antriebe für Jalousien, Fenster und Türen
    • Notwendige Elektroarbeiten wie Verkabelung

    Bei Nichtwohngebäuden sind z. B. bedarfsgerechte Regelung von Heizung, Lüftung und Kühlung, präsenz- und tageslichtabhängige Beleuchtung sowie ein Energiemonitoring förderfähig.

    Worauf Sie achten sollten

    • Antrag vor Auftrag: Der Antrag muss in der Regel gestellt sein, bevor Sie einen Auftrag vergeben.
    • Energieeffizienz-Experte: Für viele Maßnahmen ist eine Fachperson aus der Energieeffizienz-Expertenliste nötig.
    • Aktuelle Konditionen prüfen: Fördersätze und Höchstgrenzen ändern sich regelmäßig – maßgeblich sind die aktuellen Merkblätter von BAFA und KfW.

    Wie ich unterstütze

    Ich erstelle das technische Konzept und die Angaben zu Komponenten und Funktionen, die Ihr Energieberater für den Antrag braucht. So passt die Planung von Anfang an zu den Förderbedingungen.

    Hinweis: Dieser Artikel ist keine Förderberatung. Verbindlich sind die Angaben von BAFA und KfW.

    Ihr Ansprechpartner in OWL

    Sie planen eine Sanierung und möchten Smart Home und Energiemanagement direkt mitdenken? Ich bin Loxone Silver Partner aus Bad Salzuflen und plane, liefere und programmiere Smart-Home-Lösungen in Ostwestfalen-Lippe. Schreiben Sie mir oder rufen Sie an: 0176 70443922.